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Ident. Nr.: A (30 W 9)

ObjID: obj:737911

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1799
Material / Technik
Silber
Abmessungen
Höhe x Breite: 10 x 7 cm

Objektbeschreibung

Die Riechbüchse hat die Form einer Urnen-Vase mit einem Krönungsaufsatz. Sie ist in der Mitte und am Fuß aufklappbar.
Auf der Leibung sind Bandschleifen, Girlanden und Ranken getrieben. Die Krone, Öffnungsränder, ein Blumenmedaillon und der Fuß sind vergoldet.
Das Monogramm "H K" und die Jahreszahl "1799" sind auf den Boden des Fußes eingraviert.
Im Fußkästchen befindet sich die Marke des Goldschmieds Mathias Brandt Meinert aus Tondern (Dänemark) geb. 1732, Bürger 1758, gest. 1825.

Literatur:
Hubert Stierling, Wolfgang Scheffler, Goldschmiedezeichen von Altona bis Tondern, Neumünster 1955 Bd. I

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.