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Ident. Nr.: IV Ca 2621 n

ObjID: obj:738540

Details (Expert)

Beteiligte
Carl Adolf Uhde (1844),
Sammler*in
Datierung
Postklassik
Geografische Bezüge
Material / Technik
Ton, bemalt
Abmessungen
Objektmaß: 5,4 x 3,8 x 3,4 cm

Objektbeschreibung

IV Ca 2621m
Fragment einer Geräuschpfeife (Tubus abgebrochen). Grauer Scherben, Reste von roter Bemalung. Späte Postklassik (ca. 1350-5121 n. Chr.). Herkunft Hochtal von Mexiko. Sammlung Uhde. Geräuschpfeifen des gleichen Typs wurden in Quetzalcoatl geweihten Opferdepots von Tlatelolco, Mexiko-Stadt, aufgefunden. Die Instrumente wurden auch in das Endstück der Griffs aztekischer Räucherkellen eingebaut, die Xiuhcoatl („Feuerschlange“) symbolisieren. Das Windgeräusch, das sie produzieren, wurde möglicherweise mit den kalten Obsidianmesser-Winden der Unterwelt in Verbindung gebracht. Neben Totenschädeln (Mictlantecuhtli?) sind in diesen Instrumenten auch Eulen dargestellt, die als Nachttiere ebenfalls mit der Unterwelt assoziiert waren. (Adje Both, 2004)

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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