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EX VOTO. Zu dieser gnadenreichen Gottes Mutter und Himmels-Königin Maria Hilf, und dem heiligen Leonard, haben zwei gewisse Eh'leute ihrem mächtigen Schutz und treuen Fürbitte, ihr ganzes Vieh vertrauungs Voll Anempfohlen. 1853.

Ident. Nr.: A (32 K 54) 15/1914

ObjID: obj:739544

Details (Expert)

Beteiligte
Marie Andree-Eysn (11.11.1847 - 30.1.1929),
Sammler*in
Datierung
1853
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: max. 28 x 22,5 x 2,5 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Die weiß grundierte Tafel wird durch einen roten Querstrich halbiert. Oben rechts Maria Hilf, unter ihr: "EX VOTO", auf der linken oberen Bildhälfte der H. Leonhard (Kniestück) auf Wolkenbank, in der Rechten Krummstab. Über den linken Arm Kette. Auf der unteren Bildhälfte steht: "Zu dieser gnadenreichen Gottes Mutter und Himmels-Königin Maria Hilf, und dem heiligen Leonard, haben zwei gewisse Eh'leute ihrem mächtigen Schutz und treuen Fürbitte, ihr ganzes Vieh vertrauungs Voll Anempfohlen. 1853.
Neben die Gnadenbilder haben 3 Personen ihren Namen mit Bleistift gekritzelt. Eines datiert 1862.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."