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Herz Jesu (a) , Herz Maria (b)

Ident. Nr.: D (33 S 54) 609/1972,a-b

ObjID: obj:740021

Details (Expert)

Beteiligte
E. G. May,
Verleger*in
Datierung
nach 1894
Material / Technik
Papier, Tondruck, Glas, Holz
Abmessungen
Bildmaß: 62 x 50 cm
Papiermaß: 42,5 x 33 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Zwei Wandbilder (Pendants)

a) Brustbild Christi, Wundmale an den Händen, mit der Linken auf flammendes Herz mit Dornenkranz und Kreuz weisend.

b) Brustbild der Maria, in der Linken Lilie, mit der Rechten aufs Herz weisend, dieses mit Schwert und Kranz von Rosen. Unterm Glas schwarze Umrandung, die das Druckereizeichen M in Strahlenkranz und die Verlagsnummer 432 P zeigt. (bei Herz Jesu Nummer 431). Brauner Rahmen mit goldener Innenleiste. Der Druck zeigt an einigen Stellen gelbliche Verfärbung.
signiert VOELKEL
Die Marke M in Strahlenkranz wurde von der Fa. May 1894 als Schutzmarke eingetragen. Vgl. Wolfgang Brückner, Kleinbürgerlicher und wohlstandsbürgerlicher Wandschmuck, in Beiträge zur Deutschen Volks- und Altertumskunde, 12. Bd, 1968, S. 43.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."