Logo

Im Jahre 1852 ist Joseph Schweinester mit Ros und Schliden unfersehen über ein hoches wer=und=balfen hinunder gefalen, und durch anrufung Maria in Kirchenthal one schaden dafon gekomen: Gott sey dank und Maria.

Ident. Nr.: A (32 K 82) 50/1913

ObjID: obj:740059

Details (Expert)

Beteiligte
Marie Andree-Eysn (11.11.1847 - 30.1.1929),
Sammler*in
Datierung
1852
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: max. 29,1 x 34,5 x 2,3 cm

Objektbeschreibung

Querformat. In der linken oberen Ecke in Wolken die Maria von Kirchental (Salzburg). Rechts sieht man ein tiefblaues dreieckiges Himmelsstück. Schneebedeckter Berg mit Nadelbäumen. In der Mitte eine aus Stämmen gefügte Wand. Unter dieser Wand liegt ein Pferd auf dem Rücken, der Schlitten ist zerbrochen. Oberhalb der Wand auf vereistem Weg ein Mann mit gefalteten Händen und ein Mann mit Peitsche. Unter der Darstellung auf gelbem Feld: Im Jahre 1852 ist Joseph Schweinester mit Ros und Schliden unfersehen über ein hoches wer=und=balfen hinunder gefalen, und durch anrufung Maria in Kirchenthal one schaden dafon gekomen: Gott sey dank und Maria.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."