Logo

Weihnachtsgans Auguste

Ident. Nr.: D (47 B 958) 589/1990

ObjID: obj:741911

Details (Expert)

Beteiligte
Planet-Verlag Berlin,
Hersteller*in
Datierung
1981
Abmessungen
Höhe x Breite: 32,6 x 23,8 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiger, rot umrandeter Weihnachtskalender "Weihnachtsgans Auguste". Das Motiv gibt den Blick in die Küche eines verschneiten Hauses frei. Unter der Küche befindet sich der Vorratskeller. Inmitten der altertümlichen Küche mit Kohleherd sitzt eine Frau in grüner Schürze und Pantoffeln auf einem Hocker. Sie verliert fast das Gleichgewicht, weil die Gans, die sie eigentlich rupfen wollte, ihr auf den Schoß springt und sie fast in die Nase beißt. Der Text auf der Rückseite legt den Kindern die Erzählung von der Weihnachtsgans Auguste nahe und weist auf die Überraschungen hin, die eine Gans so mit sich bringen kann. Auf dem Kalender gibt es keinen Hinweis auf den Urheber dieses originellen Motivs. Es stehen lediglich das Verlagssignet, Planet-Verlag Berlin, DDR 0,70 M, III/26/13. A 24/3961/81. 470653 auf der Rückseite des Kalenders.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."