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Kaiserin-Augusta-Fluß-Expedition

Ident. Nr.: VII WS 132

ObjID: obj:750134

Details (Expert)

Beteiligte
Adolf Roesicke (1881-1919),
Sammler*in
Datierung
Aufnahmejahr: 1912-1913
Systematik/Art
Weitere Titel
Kaiserin-Augusta-Fluß-Expedition
Deutsche Neuguinea-Expedition
Geografische Bezüge
Ozeanien,
Kontinent
Neuguinea,
Region
Material / Technik
—

Objektbeschreibung

Die Beschriftung der Walzen lautet: Deutsche Neuguinea-Expedition (D. N. G.). Zahlreiche Originalwalzen befanden sich in verschimmelten Kartons, einige konnten nicht mehr gerettet werden. Die vollständigen Unterlagen der Expedition befinden sich im EM: "Acta betreffend die Erforschung des Kaiserin-Augusta-Flusses in Deutsch-Neu-Guinea, Band 1 - 4, Pars I B. 79a". Lt. Notiz Nevermann an Schneider v. 21.1.35 wurden die Walzen erst damals dem PHA übergeben. Aus den Unterlagen geht hervor, daß R. Thurnwald nicht - wie ursprünglich geplant - an diesen Tonaufnahmen beteiligt war (Mündliche Mitteilung Don Niles vom 4.10.00), vgl. auch Schindlbeck 2001:xx. Die Grundlage von Christensen (1963) sind 28 Walzen, die sich nach dem 2.Weltkrieg im Westen befanden (sog. Altbestand). Einige Transkriptionen auch in Christensen 1960. W. 69 und 76 sind veröffentlicht auf der CD 100 Jahre (1/13-14), Kommentar D. Christensen.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}