Logo

Smend Togo II

Ident. Nr.: VII WS 282

ObjID: obj:750287

Details (Expert)

Beteiligte
Julius von Smend (1873 - 1939),
Sammler*in
Datierung
Aufnahmejahr: 1905
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Aufnahmeort: Misahöhe
Afrika,
Kontinent
Togo,
Region
Ewe, Tschi,
Ethnie
Material / Technik
—

Objektbeschreibung

Die Identifizierung der Walzen erfolgte nach den Inventarnummern (Inv.nr. 215 - 248). Es handelt sich bei dieser Sammlung um die Fortsetzung der Sammlung Smend I, die aber separat numeriert wurde. In der Benennung der Sammlung besteht keine Unterschied zu Smend I. Die Beschriftung der Walzen ist unterschiedlich: römische Ziffern (im Unterschied zu Smend I), SM [W AFR] + röm. Ziffern, Smend Eve + arabische Ziffern. Einen ausführlichen Kommentar zum Walzenbestand verfaßte Ingrid Bertleff 1998. Die Walzen 4 und 15 wurden als Nr. 76 u. 77 in die Dem. coll. übernommen. Ausführliche Bemerkungen und Texte liegen vor. Umfangreicher Briefwechsel mit dem PhA und MV vorhanden. Transkriptionen sind in vielen Publikationen verstreut.
Inhalt: traditionelle Gesänge u. Instrumente, Trommelsprache

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}