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Basô sennin 婆薮 仙人模写

Ident. Nr.: I D 27062

ObjID: obj:755003

Details (Expert)

Beteiligte
Adolf Fischer (4.5.1856 - 13.4.1914),
Sammler*in
Datierung
1904 (Kopie)
Geografische Bezüge
Japan,
Land
Material / Technik
Gefasstes Holz
Abmessungen
Objektmaß: 155 x 45 x 69 cm
Gewicht: ca. 50 kg (geschätzt)

Objektbeschreibung

Holzskulptur - Kopie: buddhistischer, heiliger Eremit. Er gehört zur Gruppe der 28 kanonisierten Begleiter der "1000-armigen Kannon". Die Schriftrolle und der Stab fehlen.

Die originale Vorlage, angeblich von Unkei um 1200 , befindet sich im Tempel Rengeo-in (Sanjûsangen-dô) zu Kyoto. Diese Kopie wurde im Auftrag des Berliner Museums 1904 in Kyoto hergestellt. Vgl. weitere Kopien buddhistischer Skulpturen in Berlin (Ethnologisches Museum) und Köln (Museum für Ostasiatische Kunst), darunter in Berlin z.B. eine Mawaranyô-Kopie aus dem gleichen Tempel, Inv. Nr. I D 27063. (Kommentar Siegmar Nahser, 2003).

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.