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Skarabäus mit Einlagen auf der Vorderseite, einer Durchbohrung, und auf der Rückseite einer von drei Paar Uräusschlangen umgehenden Kartusche Thutmosis' IV.

Ident. Nr.: ÄM 1926

ObjID: obj:760039

Details (Expert)

Datierung
Thutmosis IV.
Datierung engl.: Thutmosis IV
Weitere Titel
Sammlungstitel: Skarabäus mit Einlagen auf der Vorderseite, einer Durchbohrung, und auf der Rückseite einer von drei Paar Uräusschlangen umgehenden Kartusche Thutmosis' IV.
Übersetzung: Scarab inscribed with the name of king Thutmosis IV
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 1,2 x 0,9 x 0,5 cm

Objektbeschreibung

Obwohl Skarabäen in Ägypten in Masse produziert wurden, zeigen einige von ihnen eine sehr filigrane Gestaltung und Einlegearbeiten. Der obere Teil des Skarabäus mit der Kartusche Thutmosis’ IV. ist mit Edelsteinen wie Jaspis und Lapislazuli eingelegt. Die beiden Edelsteine mussten aus weit entfernten Ländern nach Ägypten importiert werden. In die Siegelfläche ist der Name des Königs eingeritzt worden. Er wird von drei Paar Uräen flankiert. Der Uräus (= Kobra) ist einer der Beschützer des ägyptischen Königs.
(R. Kuhn)

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).