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Ringfragment mit Doppelkartusche

Ident. Nr.: ÄM 30971

ObjID: obj:776047

Schenkung James Simon, 1920

Details (Expert)

Beteiligte
Deutsche Orient-Gesellschaft (DOG) (24.1.1898),
Auftraggeber*in
Ludwig Borchardt (5.10.1863 - 12.8.1938),
Grabungsleiter*in
James Simon (17.9.1851 - 23.5.1932),
Mäzen*atin
Datierung
Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
Datierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
Weitere Titel
Sammlungstitel: Ringfragment mit Doppelkartusche
Übersetzung: Ring fragment with a double cartouche
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 1,5 x 1,6 cm

Objektbeschreibung

Die Ringe im Alten Ägypten können ihrer Funktion nach in zwei Kategorien eingeteilt werden: die als reines Schmuckelement dienenden Fingerringe sowie die Siegelringe, die auch um den Hals getragen wurden und meist aus weniger fragilen Materialien wie Stein oder Metall hergestellt waren. Der aus grauem Siltstein gefertigte Ring ÄM 30971 wird aufgrund der tief eingeritzten Hieroglyphen mit Sicherheit als Siegel fungiert haben. Bei ÄM 30971 ist der Rest einer Doppelkartusche vorhanden, bei der auffällt, dass die Hieroglyphen in der oberen Kartusche horizontal, in der unteren vertikal angeordnet sind. Ein Name lässt sich nicht identifizieren, da nur das anch- und nb-Zeichen erkennbar sind.
Nach: Mettlen, J., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 296 (Kat.-Nr. 79).

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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