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o.T. [Zur Erde/Zum Mond]

Ident. Nr.: D (47 B 173) 288/1978

ObjID: obj:783657

Details (Expert)

Beteiligte
E. Hetzel,
Zeichner*in
Datierung
1945/46
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier
Abmessungen
Höhe x Breite: 26 x 35 cm

Objektbeschreibung

Querrechteckiger Kalender mit Darstellung von Weihnachtsvorbereitungen der Engel im Himmel und dem Nikolaus, der seinen Schlitten belädt.
Dieser 1945 von E. Hetzel signierte Kalender erschien in Dresden. Es gab offenbar mehrer Auflagen, denn auf dem rosa Rand gibt es unterschiedliche Aufdrucke. Hier Aufdruck 1 LKD 2.46 75 000. (Er wurde also im Landkreis Dresden 1946 in einer Auflage von 75 000 Stück gedruckt.) Der Kalender zeigt in mitten von Wolken ein Himmelstor (24), daneben geht eine Treppe hinauf zu Frau Holle. Ein Wegweiser weist zur Erde oder zum Mond. Vom Himmelstor bergab gibt es eine Rutschbahn, auf der zwei Schlitten und ein Skifahrer sausen. In den Wolken verteilt sind Engel, die z.B. nähen, backen, putzen oder musizieren. Der Weihnachtsmann lädt einen Sack (6) samt Rute und Tannenbaum auf den Schlitten neben dem Tor. Hinter dem Türchen des 24. Dezember findet sich die seltene Darstellung einer stillenden Maria, die sorgenvoll auf ihr Kind blickt. Der Vater, wie sollte es 1945 anders sein, fehlt hier.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."