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Ident. Nr.: I/MV 0778

ObjID: obj:785026

Credit: Digitalisiert im Rahmen eines Projekts des Ethnologischen Museums, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Details (Expert)

Beteiligte
Felix von Luschan (11.8.1854 - 7.2.1924),
Autor*in
Erwähnung: Hans Meyer (22.3.1858 - 5.7.1929)
Erwähnung: Hirtler (1904),
Sammler*in
Erwähnung: Preußisches Ministerium der Geistlichen,
Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten (1817 - 1911)
Erwähnung: Karl Sapper (1866 - 1945),
Sammler*in
Erwähnung: Kurt Strümpell (1907),
Sammler*in
Datierung
1902 - 1909
Material / Technik
—

Enthält: AnfangVNr: E 1451/1902; EndeVNr: E 828/1909; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum, Berlin, (1905, 1908), Bl. 115 ff., 169 ff.- Zusammenarbeit mit dem Museum für Völkerkunde, Leipzig, (1904), Bl. 65 ff.- von Luschan: Prioritätwahrung für die Berliner Sammlungen beim Eingang von S.D.S., Bl. 8 ff., Bericht über eine Aussprache mit Hans Meyer über den Verteilungsmodus für Doubletten, (1904), Bl. 38, Bericht über eine Dienstreise zu versch. Museen für Völkerkunde, (1905), Bl. 96 ff., Bericht über die Landeskundliche Kommission, Bl. 146 f., Bericht über das Museum für Völkerkunde, Stuttgart, (1907), Bl. 151 ff., [Vorwort zu den Instruktionen], (o.D.), Druckschr., Bl. 156 f.- Verhandlungen mit dem Museum für Völkerkunde, Stuttgart, um die Slg. Hirtler, (1904, 1905), Bl. 21 ff., 61 ff.- Minist. der geistl. Angelegenheiten: Bestimmung zur Doublettenverteilug, (1904), Bl. 35 ff.- "Das Stuttgarter Museum für Völkerkunde." In: Schwäbische Tagwacht : 1904-03-17, Bl. 91.- "Verzeichniss der Sammlung des Herrn Oberleutnant Strümpell, welche dem Städtischen Museum in Braunschweig zur Aufbewahrung übergeben wurden [!].", [1905], Bl. 121 ff.- "Denkschrift der Landeskundlichen Kommission des Kolonialrates über eine einheitliche landeskundliche Erforschung der Deutschen Schutzgebiete.", (1905), Druckschr., Bl. 137 ff.- "Die Erforschung der Schutzgebiete." In: Berliner Tagebl. : 1907-06-28, Bl. 148.- [Junker:] "Ausgaben im Interesse der Deutschen Schutzgebiete in den Jahren 1891/92 bis 1906.", (1907), Bl. 163 ff.- "... Aufhebung des Kolonialrats ...", (1908), Ztg.-Artikel, Bl. 172.- Reichsmarineamt: Beibehaltung der Bezeichungen Neu-Pommern und Neu-Mecklenburg, (1908), Bl. 175.- Reichskolonialamt: "... Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse der Eingeborenen von Deutsch-Ostafrika.", (1908), Bl. 178.- "Ueber die Expedition des Professors Dr. Sapper nach dem Bismarck-Archipel.", 1908-08-02, Bl. 179. / Vorgänge: E 1451/1902 , E 6/1903 , E 1390/1903 , E 1064/1904 , E 1065/1904 , E 1549/1904 , E 1880/1904 , E 1918/1904 , E 1930/1904 , E 1970/1904 , E 1977/1904 , E 2056/1904 , E 6/1905 , E 161/1905 , E 211/1905 , E 289/1905 , E 348/1905 , E 483/1905 , E 564/1905 , E 1043/1905 , E 1122/1905 , E 1441/1905 , E 1594/1905 , E 1607/1905 , E 1861/1905 , E 195/1906 , E 1810/1906 , E 82/1907 , E 691/1907 , E 1259/1907 , E 1401/1907 , E 1858/1907 , E 2378/1907 , E 195/1908 , E 347/1908 , E 1219/1908 , E 1400/1908 , E 1784/1908 , E 1968/1908 , E 555/1909 , E 828/1909

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.