Logo

M. M. EXVOTO 1869 M. M.

Ident. Nr.: D (32 K 265) 496/1965,g

ObjID: obj:801768

Details (Expert)

Datierung
1869
Material / Technik
Öl auf Holz, Goldleiste
Abmessungen
Höhe x Breite: 23 x 24 cm mit Rahmen

Objektbeschreibung

Fast quadratisch mit schmaler Goldleiste. In den oberen Ecken auf Rasenstück knieender Mann bzw. Frau. Zwischen ihnen helles Feld mit Tabernakel mit den drei Heiligen Hostien, bekleidet mit blauem Mantel und Krone. Darunter: M. M. EXVOTO 1869 M. M.
In unterer Bildhälfte fünf lange Tröge, die in Bildmitte in einem stumpfen Winkel zusammenstoßen. An diesen vier Sauen, fünf Pferde, zehn Rinder, acht Kälber, sechs Ferkel.
Angabe des Vorbesitzers: Kloster Andechs.
Seitenverkehrt abgebildet bei Almut Amereller, Votivbilder, S. 38. (Bevor es Museumsbesitz wurde).

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."