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Franz Xauery thalhausser Cramer zu Erling und Eua dessen Ehefrau verlobten ihr Megdlein zu den H:H drey hostien und der Muetter Gottes weillen der Wagen iber den Fuess gegangen. 1754.

Ident. Nr.: D (32 K 271) 125/1966

ObjID: obj:801849

Details (Expert)

Datierung
vermutl. 1754
Material / Technik
Öl auf Holz
Abmessungen
Höhe x Breite: 19 x 26 cm

Objektbeschreibung

Querformat. Allseitig Rahmenrand - Rahmen durch Malerei vorgetäuscht. Darstellung: Oben in Wolkenloch die drei heiligen Hostien, daneben sitzende Mutter Gottes, in der Rechten Zepter, in der Linken das bekleidete gekrönte Jesuskind. Darunter auf Grasstreifen mit Kisten bepackter, vierrädriger Wagen, bespannt mit gesatteltem Pferd. Unter dem Wagen liegend junges Mädchen. Rechts kniendes Paar. Über dessen Köpfen je ein Kreuz mit Bleistift. Bleistiftaufschrift unlerselich. Unter Darstellung Schwarz auf Weiss: Franz Xauery thalhausser Cramer zu Erling und Eua dessen Ehefrau verlobten ihr Megdlein zu den H:H drey hostien und der Muetter Gottes weillen der Wagen iber den Fuess gegangen. 1754.
Achtung! Ist die letzte Zahl richtig gedeutet? Auf Mittellinie Nagelloch und Nagelkopf.
Von Vorbesitzer auf Fußwanderung 1917 gesammelt. Herkunftsangabe von ihm.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."