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1690 hat sich Andre Bichlmaier von H. Creitz bulach allhieher verlobt, das Ehr zum erste mal kein unglickh solle haben. 1699.

Ident. Nr.: D (32 K 275) 129/1966

ObjID: obj:801912

Details (Expert)

Datierung
1699
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: max. 18,5 x 27,7 x 2,1 cm

Objektbeschreibung

Querformat. Rahmenleiste außen schwarz, Innenkehlen Gold, Darstellung: linke obere Ecke Halbfigur des Leonhard mit Stab und Kette. Landschaft, in der Ferne Schneeberge. Links Kirche mit einigen Häusern. Im Vordergrund nach links fahrender Wagen mit vier schwarzen Rössern, Reiter in roter Jacke, auf dem Wagen fünf Mädchenpaare, hintenauf ein Mann, stehend, ebenfalls in roter Jacke. Pferde und Mädchen mit roten Blumen geschmückt. Unten links in Schwarz auf hellem Grund: 1690 hat sich Andre Bichlmaier von H. Creitz bulach allhieher verlobt, das Ehr zum erste mal kein unglickh solle haben. 1699.
Vorbesitzer erwarb das Bild 1917 auf einer Fußwanderung. Angabe Höhenkirchen-Siegertsbrunn von ihm.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."