Logo

SIXTUS shuester zu Otterfing uerlobt alhero einen oxen welcher shon 4 Tag uerlohren war Zu dem heiligen Siluest. S. Leonhard-S. Antony. Hatt in selber stund den oxen gefunden 1755

Ident. Nr.: D (32 K 281) 135/1966

ObjID: obj:802003

Details (Expert)

Datierung
1755
Material / Technik
Temperamalerei auf Holz
Abmessungen
Höhe x Breite: 25,3 x 17,5 cm

Objektbeschreibung

Hochformat, vierpassig ausgesägt. Schmaler gemalter Rand. In der obere Hälfte auf gelbem Grund auf einer Wolkenbank drei Heilige. Links Leonhard mit Stab, Kette und Pferd, mittig auf einem Wolkenkissen Papst Sylvester mit Tiara, Doppelkreuzstab und Ochsen, rechts der Hl. Antonius. Als Attribut Buch??
Unter dem Oberstreifen der unteren Hälfte ein brauner Ochse zwischen Fichten, darunter schwarze Schrift auf weißem Feld: SIXTUS shuester zu Otterfing uerlobt alhero einen oxen welcher shon 4 Tag uerlohren war Zu dem heiligen Siluest. S. Leonhard-S. Antony. Hatt in selber stund den oxen gefunden 1755.
Vorbesitzer erwarb das Bild 1917 auf einer Fußwanderung. Angabe Höhenkirchen-Siegertsbrunn von ihm.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."