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Hirschohriger Götterkopf

Ident. Nr.: IV Ca 50147

ObjID: obj:809416

Credit: Geschenk von Dr. Claus Pelling und Dr. Marie Luise Zarnitz

Details (Expert)

Datierung
Postklassik
Weitere Titel
Sammlungstitel: Hirschohriger Götterkopf
Übersetzung: Vessel with head of god with deer ears
Geografische Bezüge
Maya,
Kultur
Material / Technik
Ton, bemalt
Abmessungen
Objektmaß: 8 x 10,7 x 13,1 cm
Erwerbung
Schenkung am 17.11.2004

Objektbeschreibung

Bemaltes Tongefäß mit vier Beinen als Standfüßen und einem anmodellierten Hirschkopf. Das Figurengefäß stellt den Hirschgott dar, der vor allem auch in den Maya-Codices vorkommt

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.