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Sone torso with hieroglyphs and ancestor

Ident. Nr.: IV Ca 50149

ObjID: obj:810510

Credit: Geschenk von Dr. Claus Pelling und Dr. Marie Luise Zarnitz

Details (Expert)

Datierung
Frühklassik
Geografische Bezüge
Maya,
Kultur
Material / Technik
Stein
Abmessungen
Objektmaß: 23,8 x 11,5 x 6,7 cm
Gewicht: 2,7 kg
Gewicht: 2,8 kg mit Ständer
Erwerbung
Schenkung am 02.12.2004

Objektbeschreibung

Der Steintorso ist anhand des doppelreihig angeordneten Hieroglyphentextes
als Portrait der Ehefrau des Herrschers eines unbekannten Ortes identifiziert.
Vom oberen Ende des Torsos, wahrscheinlich unterhalb der Stelle, an der sich einst der Kopf der Figur befand, blickt eine in Halbrelief geschnitzte Ahnenfigur, die von zwei zoomorphen Köpfen umrahmt ist, auf den Text herab. Darstellungen von herabschauenden und vermutlich aus dem Himmel heraus mit der Welt der Lebenden kommunizierenden Vorfahren sind ein Charakteristikum der Ikonographie der frühen Maya-Klassik.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.