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Ident. Nr.: N (6 C) 41/2005

ObjID: obj:821473

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Wolfgang Jacob,
Korbmacher
Datierung
Herstellung: 1982
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: max. 195 x 120 x 80 cm (Sitzfläche: ca. 47 x 47 cm)

Objektbeschreibung

Korbstuhl aus geschälter Weide. Angefangene Arbeit, Lehne noch nicht fertig gestellt.

Für Innenraummöbel wird häufig geschälte Weide verwendet. Sie ist leichter als Rattan und genauso stabil, verlangt aber dem Flechter ein höheres Können ab. Für die stabilisierenden Rundstäbe wurde hier leichtes Fichtenholz verwendet. Das Randwulstgeflecht ist noch nicht ausgeführt, daher ragen die Staken in die Höhe. (Den Sessel fertig zu flechten wäre nicht so einfach, weil die Staken längst getrocknet sind und brechen würden.)
Der Korbstuhl stammt aus der Berliner Korbflechterei Jacob, die im Prenzlauer Berg ansässig war.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."