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Ident. Nr.: III C 6344 a

ObjID: obj:825963

Details (Expert)

Beteiligte
Robert Visser (1860-1937),
Sammler*in
Datierung
19. Jh.
Systematik/Art
Geografische Bezüge
historische Bezeichnung: Loango-Küste,
Gebiet
historische Angabe (Hauptkatalog): Loango
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 105 x 25 x 31 cm
Gewicht: 3,88 kg
Höhe: (Trommel) 27 cm
Durchmesser: 18 cm
Erwerbung
Schenkung von R[obert]. Visser, Cayo Congo français 1896

Objektbeschreibung

Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Altar' des Maloango, obersten Gottes der Loangos. Grosses Schnitzwerk aus Holz. Dasselbe ruht auf dem Rücken eines Leoparden und trägt oben eine mit Schlangenhaut bespannte Trommel. Der dazwischen befindliche Raum, dessen Decke von zwei Schlangen getragen wird, enthält in zwei Etagen übereinander zwei lose aufgestellte weibliche Figuren, eine mit einem Kinde. Höhe 1,04 m.
'Dieser Altar wird nur in der Wohnung des Königs bewahrt und nur bei festlichen Gelegenheiten gezeigt, wo dann für jede Figur eine andere Geschichte durch den Priester erzählt wird.'
Loango.".
[SM8HF]

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}