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Zeichnungen nach Raffael und Holbein

Ident. Nr.: KdZ 3240

ObjID: obj:828622

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Peter Paul Rubens (1577 - 1640),
Zeichner*in
nach: Raffaelo Santi (26.3.1483 - 6.4.1520),
Maler*in
nach: Hans Holbein (der Ältere) (ca. 1460 - ca. 1524),
Maler*in
nach: Hans Holbein (der Jüngere) (1497/98 - 1543),
Maler*in
Datierung
Herstellung: 1598/1600
Herstellung: 1600
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Zeichnungen nach Raffael und Holbein
Theoretisches Studienblatt mit Federzeichnungen nach Raffael und Texten aus Quintus Curtius Rufus' "Historiae Alexandri Magni Macedonis"
Übersetzung: Two Women and a Child, a Seated Proconsul and various other Figures
Provenienz
Matthäus Merian der Jüngere (1621-1687),
798273
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg und Herzog in Preußen (1620-1688),
1688
Friedrich Wilhelm I. König von Preußen (1688-1740),
174976
Königliche Bibliothek ,
ca. 1780-1814
Überweisung: Königliche Akademie der Künste zu Berlin,
1814-1831
Abmessungen
Blattmaß: 20,2 x 16,0 cm (unten schmaler Papierrand angesetzt)
Erwerbung
1831 von der Königlichen Akademie der Künste an das neu gegründete Kupferstichkabinett überwiesen

Letzte Aktualisierung: 07.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Chinesinnen mit Fasanen. Aus dem "Kinderalbum"

Chinesinnen mit Fasanen. Aus dem "Kinderalbum"

Die Chinesinnen ist eine der wenigen exakt datierten Gouache-Malereien aus dem legendären Kinderalbum Adolph Menzels. Der selbst nachfolgelos gebliebene Künstler hatte die über zwei Jahrzehnte hinweg entstandene Sammlung von ursprünglich 44 Blättern den Kindern seiner Schwester zugeeignet. Etliche Studien nach Fasanen und Chinesen in zwei Skizzenbüchern der Jahre 1867/68 sowie die exakte Datierung lassen vermuten, dass Menzel hier Eindrücke eines Besuchs auf der Weltausstellung während seiner zweiten Paris-Reise 1867 im Bilde verdichtet. Die Verschmelzung der beiden, aus Menschen und Tieren bestehenden Motivgruppen zu einer überaus lebendigen und heiteren Handlung kulminiert in den Farbanalogien der Kleider und Gefieder im Umfeld eines chromatisch ansonsten eher reduzierten Bildraums. Der Betrachter reist, voll gebannt von dem Zauber, gleich mehrfach mit den Augen des Künstlers: nach Paris, ins ferne Asien und ins so märchenhafte wie artifizielle Reich seiner Künste. Text: Hein-Th. Schulze Altcappenberg, in: Wir suchen das Weite. Reisebilder von Albrecht Dürer bis Olafur Eliasson im Kupferstichkabinett, hg. von Hein-Th. Schulze Altcappenberg und Ina Dinter, Berlin 2016, S. 92Chinese Women is one of the few precisely dated gouache paintings from Adolph Menzel’s legendary Kinder-Album. The artist, who was childless, dedicated the collection of originally 44 sheets to the children of his sister. Several studies of pheasants and Chinese subjects in two sketch books from the years 1867/68 and the exact dating lead us to suspect that Menzel was recording impressions of his visit to the world exhibition during his second trip to Paris in 1867. The fusion of the two motifs, consisting of human beings and animals, to a quite lively and cheerful plot culminates in the analogous colors of the clothing and the feathers inside the visual field, otherwise reduced in its use of color. While examining this image, the beholder, spellbound by its magic, travels in several aspects with the eyes of the artist: to Paris, to distant Asia and to the fairy-tale, artificial realm of his arts. Text: Hein-Th. Schulze Altcappenberg, in: We’re off then. Travel Pictures from Albrecht Dürer to Olafur Eliasson in the Kupferstichkabinett, published by Hein-Th. Schulze Altcappenberg and Ina Dinter, Berlin 2016, p. 92