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Weihnachtszeit - Frohe Zeit (Leipziger Adventskalender)

Ident. Nr.: D (47 B 457) 213/1985

ObjID: obj:832543

Details (Expert)

Beteiligte
Fritz Baumgarten (18.08.1883),
Entwerfer*in
Meissner & Buch, Leipzig (1861 - 1972),
Hersteller*in
Datierung
1930er Jahre
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 12 x 18 x 0,5 cm

Objektbeschreibung

Hängekalender, Abreißkalender, querformatig, bunt. Titelblatt fehlt. Kalender beginnt mit Blatt 1 (Adventskranz). Auf 24 Blättern wird mit Bildern und meist zweizeiligen Verschen hauptsächlich die Traumreise zweier Kinder zu Wichtelmännchen und Englein geschildert. Auf dem letzten Blatt Krippendarstellung. Die Nummern 1-23 sind in die Bilder eingearbeitet (z. B. als Bild an der Wand oder Schild vor einem Haus). Auf der Rückseite: "D 03" auf rotem Einband. Pappe mit blauem Buntstift beschrieben"Elfriede, Ursula, Butter".
Roter Einband mit Aufschrift: Meissner & Buch Buch Leipzig, Berlin
Siehe auch 47 B 373 (mit Titelblatt), gleiche Motive.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."