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Ident. Nr.: A (33 G 32)

ObjID: obj:842094

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Hofmann, Carl Gotthilf,
Kupferdrucker
Datierung
1827
Material / Technik
Holzschnitt, koloriert
Abmessungen
Höhe x Breite: 15 x 15 cm

Objektbeschreibung

Quadratisches Stück Papier, dessen Ecken entsprechend den Darstellungen zweimal gefaltet werden. Auf Vorderseite Eltern mit Kind, Patin und Pfarrer an Taufstein. Innere Ecken mit wichtige Szenen aus dem Leben Jesu: Christus als Kind, Taufe, am Kreuz, Auferstanden. Äussere Ecken Evangelisten. Innenseite Sprüche, Strophe. Verleger: Waldenburg zu finden bei Carl Gotthilf Hofmann. Handschriftlich: Christian Gottlieb Walther Kleinkugel den 14. Januar. Anno 1827
In der Mitte des Faltbriefes steht die Taufszene in der üblichen Form mit dem Pfarrer, den Eltern, dem Knd und einer Patin. Darüber ist die Dreifaltigkeit dargestellt: Gottvater, Sohn und Heiliger Geist. Die inneren Eckfelder zeigen wichtige Szenen aus dem Leben Jesu, beginnend links: Maria mit dem Kind, die Taufe Jesu, Kreuzigung und Auferstehung. In den äußeren Eckfeldern sind die vier Evangelisten dargestellt.
Auf der Innenseite stehen gedruckte Wünsche in Reimform und der handschriftliche Eintrag des Paten: "Christian Gottlieb Walther Kleinkugel den 14. Januar. Anno 1827".
Hofmann schuf Kupferstiche und später Faltbriefe, deren Verbreitung über Sachsen und Schlesien hinausgingen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."