Bildnis Dorothea von Rodde-Schlözer
Ident. Nr.: M 230
ObjID: obj:862779
Credit: Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1806
- Systematik/Art
- Geografische Bezüge
- Entstehungsort stilistisch: Paris
- Material / Technik
- Marmor
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 54 x 50 x 30 cm (Höhe mit Sockel: 69 cm)Gewicht: 75 kg
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/862779
Objektbeschreibung
Dorothea Schlözer (1770–1825) erwarb 1787 – mit nur siebzehn Jahren – als erste Frau Deutschlands den Doktortitel der Philosophie. Sie diente ihrem, der Aufklärung verpflichteten Vater August Ludwig Schlözer als pädagogisches Experiment, der die von seinem Kontrahenten Johann Bernhard Basedow aufgestellten Theorien zur Kindererziehung mit seinem erstgeborenen Kind zu widerlegen versuchte. Eine wissenschaftliche Karriere blieb ihr dennoch verschlossen. Sie heiratete den wesentlich älteren, wohlhabenden Kaufmann und späteren Bürgermeister von Lübeck, Matthäus von Rodde. In der Hansestadt führte sie einen literarischen Salon. Auf einer ihrer Reisen nach Paris schuf Jean-Antoine Houdon, der »Bildhauer der Aufklärung«, die Büste dieser ungewöhnlichen Frau.
Letzte Aktualisierung: 29.07.2026
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Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
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sbm@smb.spk-berlin.de