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Maria mit dem Kind

Ident. Nr.: 27A

ObjID: obj:865040

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Francesco Squarcione (1397 - 1468),
Maler*in
Datierung
Ausführung: um 1455
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Maria mit dem Kind
Übersetzung: The Virgin and Child
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 87 x 69,5 cm
Erwerbung
1882 Ankauf von dem Kunsthändler Carl Zuber, Venedig

Objektbeschreibung

Die Komposition mit der Profilansicht der Madonna zwischen zwei Kandelabern ist von Reliefs des Bildhauers Donatello übernommen, der während seines Aufenthalts in Padua starken Einfluss auf die lokalen Maler ausübte. Squarcione selbst arbeitete mit ihm an der Dekoration des Hochaltars der Kirche Il Santo. Seine Originalität als Maler offenbart sich in der kleinteiligen Hintergrundlandschaft.

The composition with the Virgin in profile between two candelabras comes from the reliefs of Donatello, who had a great impact on painters in Padua during his stay there. Francesco Squarcione himself collaborated with the sculptor on the decoration of the High Altar of the church of Il Santo. His originality as a painter, however, is visible in the miniaturist rendering of the landscape.

SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. an der Brüstung: OPVS•SQVARCIONI / PICT / ORI.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode