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Neptun und Amphitrite

Ident. Nr.: 648

ObjID: obj:865160

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Jan Gossart (um 1478 - 1532),
Maler*in
Bestellung: Philipp (Burgund, Herzog) (1464 - 1524),
Auftraggeber*in
Datierung
Ausführung: 1516
Weitere Titel
Sammlungstitel: Neptun und Amphitrite
Übersetzung: Neptune and Amphitrite
Geografische Bezüge
Material / Technik
Eichenholz
Abmessungen
Tafelmaß: 191,0 x 128,4 cm
Erwerbung
1821 Ankauf aus der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Von den antiquarischen Studien, die Gossaert 1508 in Rom betrieb, zeugen heute nur mehr wenige Skizzen. Dennoch hat die Romreise einen tiefen Eindruck hinterlassen und einen nachhaltigen Stilwandel bewirkt. Das Bild Neptun und Amphitrite bezeichnet den großartigen Auftakt dieser Entwicklung, die durch Gossaerts Gönner, Herzog Philipp von Burgund, entscheidend gefördert wurde. Er hatte Gossaert und Jacopo de’Barbari zur künstlerischen Ausgestaltung seines Schlosses auf Zeeland berufen. Zur Ausstattung dieses Schlosses hat einst das Berliner Bild gehört. Es zeigt Neptun in inniger Umarmung mit seiner Gemahlin Amphitrite. In der rechten Hand hält der Gott den Dreizack, mit dem er Seestürme entfesselt und Erdbeben hervorruft. Wirkungsvoll rahmt die Architektur mit den dorischen Säulen, den rötlichbraunen Pilastern und dem grauen Gebälk die heroischen Akte des Götterpaares. Den Abschluß des Raumes, der das Paar wie ein Sanktuarium umschließt, bildet ein Vorhang, unter dem ein Streifen des weißblauen Meeres zu sehen ist. Manche Details der Architektur entstammen realer Beobachtung, andere der literarischen Überlieferung. Das Wasser zu Füßen der Götterbilder ist nicht nur eine Anspielung auf das Neptun eigene Element, sondern erinnert auch an die durch Pausanias überlieferte Aufstellung berühmter Kultbilder der Antike. Die am Gebälk befestigten Bukranien gehen auf ein den Schädeln von Opfertieren nachgebildetes Motiv zurück, das zur Verzierung von Altären und Tempeln diente. Mit der realistischen Wiedergabe der Schädelskelette verbindet sich zudem ein Hinweis auf die Neptunalia, die in Rom zu Ehren Neptuns begangenen Festlichkeiten, bei denen man Stiere zu opfern pflegte. Seit altersher genoß Neptun als Beschützer der Schiffahrt und der Seeleute besondere Verehrung. Herzog Philipp von Burgund, der als Admiral zur See mit seiner Flotte das Meer beherrschte, mag sich bisweilen selbst mit dem allgewaltigen Gott des Meeres verglichen haben. Es ist daher vermutet worden, daß das Gemälde eine allegorische Anspielung auf das Amt des Herzogs enthalte. Man hat sogar angenommen, daß der Meeresgott die Gesichtszüge Philipps trage, was durch die Porträtüberlieferung nicht zwingend wiederlegt wird und sich mit dem Selbstverständnis jener Zeit durchaus vereinbaren ließe. Man denke nur an das von Agnolo Bronzino um 1540/50 geschaffene Bildnis des Andrea Doria (1466/68-1560) in der Brera in Mailand, auf dem der genuesische Staatsmann und Admiral sich in Gestalt Neptuns mit dem Dreizack in der Hand hat darstellen lassen. Für den Akt Neptuns diente Gossaert die Figur Adams in Albrecht Dürers Kupferstich Adam und Eva als Anregung, während er für die Figur der Amphitrite die Venus aus Jacopo de’Barbaris Stich Mars und Venus verwendete. Da beide Vorbilder ihrerseits der Antike verpflichtet sind, entsprachen sie ganz und gar den Intentionen Gossaerts, der die vorbildhaften Bildquellen in so vollkommener Weise assimilierte, daß sie zu eigenen Schöpfungen wurden. In ihrer klassischen Schönheit, intensiven Körperlichkeit und dem kühlen, elfenbeingleichen Kolorit kommen die Bildgestalten Gossaerts dem Körperideal der antiken Plastik erstaunlich nahe. Rainald Grosshans | 200 Meisterwerke der europäischen Malerei – Gemäldegalerie Berlin, 2019

SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. auf dem Sockel: •IOANNES • MALBODIVS • PINGEBAT • 1516•
A PLUS SERA phe bourgne
________________________________________________________

Of the antiquarian studies carried out by Gossart in Rome in 1508, only sketches survive. Nonetheless, the journey to the Eternal City made a profound impression on him and brought about a sustained stylistic shift. The marvellous picture of Neptune and Amphitrite represents the inception of this development, which was decisively promoted by Gossart’s patron Philip of Burgundy, who appointed Gossart and Jacopo de’ Barbari to take charge of the artistic design of this palace in Zeeland.

The Berlin picture was once an element of the decor of this palace. It shows Neptune tenderly embracing his wife Amphitrite. In his right hand, the God holds the trident with which he unleashed storms at sea and summoned earthquakes. Gossart quite effectively frames the heroic nude forms of the divine couple with an architectural setting consisting of Doric columns, reddish-brown pilasters, and a grey entablature. The rear terminus of the room, which encloses the pair like a sanctuary, is formed by a curtain, beneath which a strip of whitish-blue ocean is visible. Some of the architectural details are the result of the study of real buildings, others are derived from literary sources. The water at the feet of the divine couple is more than an allusion to Neptune in his element, and also recalls the display of celebrated cult statues in antiquity as described by Pausanias. The bucrani (ox skulls) displayed above on the entablature is based on a decorative motif that recreates the skulls of sacrificial animals which served as embellishments on altars and temples. Associated as well with the realistic rendering of the skulls is a reference to the Neptunalia, the festivities in honour of Neptune that took place in Rome, and at which it was customary to sacrifice bulls.

Since time immemorial, Neptune was an object of special veneration as the guardian of navigation and seafarers. Philip of Burgundy, who dominated the seas as the admiral of the fleet, seems to have been fond of comparing himself to the all-powerful god of the oceans. It has therefore been assumed that this painting contains an allegorical reference to Philip’s role as Admiral of the Netherlands. It
has even been asserted that the Sea God bears Philip’s own features, a claim that cannot be compellingly refuted with reference to surviving portraits, and which is moreover consistent with the cultivation of image by prominent personalities at that time. One reference here is Agnolo Bronzino’s portrait of Andrea Doria (1466/68–1560), now in the Brera in Milan, which dates from circa 1540/50, where the Genoese statesman and admiral has had himself depicted in the guise of Neptune
holding the trident in his hand.

Serving Gossart as an inspiration for the nude figure of Neptune was the Adam from Albrecht Dürer’s engraving of Adam and Eve, while for the figure of Amphitrite, he had recourse to the Venus from Jacopo de’ Barbari’s engraving of Mars and Venus. Since both of these models were in turn indebted to prototypes from antiquity, they were in perfect conformity with Gossart’s intentions, namely to assimilate exemplary image sources in such a consummate way that they would become his own creations. In their classical beauty, intense physicality, and cool, ivory flesh tones, Gossart’s fictive sculptures are astonishingly close to classical ideals. Rainald Grosshans | 200 Masterpieces of European Painting – Gemäldegalerie Berlin, 2019

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Simson und Delila

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Verse aus dem alttestamentarischen Buch der Richter, die von List und Verrat bestimmt sind, wurden hier von dem preußischen Hofmaler Antoine Pesne bildkünstlerisch umgesetzt. Danach (AT) war der Israelit Simson von Gott dazu auserwählt, sein Volk von der Fremdherrschaft der Philister zu befreien. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Kraft kämpfte Simson erfolgreich gegen die Besatzer. Seine Stärke verdankte er seinen ungeschorenen Haaren, denn Gott hatte verfügt, dass kein Schermesser je sein Haupt berühren solle. Die bei den altorientalischen Völkern verankerte Vorstellung, dass üppiger Bart- und Haarwuchs Gewähr für männliche Kraft bietet, fand hier ihren Niederschlag.Simson verliebt sich in die schöne Delila und verrät ihr das Geheimnis seiner übermenschlichen Kraft. Delila verrät Simson an die Fürsten der Philister und gewährt ihnen Zugang zum schlafenden Geliebten. Die Philister schnitten Simson im Schlaf seine Locken ab und nahmen ihm so seine Stärke.Die Gruppe der Hauptfiguren bildet ein gedachtes Dreieck, das auf einem Postament angeordnet ist. Hierdurcch wird eine stabile Komposition geschaffen, welche der Unruhe der Assistenzfiguren entgegenwirkt. Unverkennbar sind die koloristischen Anregungen der flämischen und italienischen Malerei des 17. Jahrhunderts.  Der Franzose Pesne, welcher zu diesem Zeitpunkt bereits in Berlin lebte und für den Preußischen Hof arbeitete, bemühte sich 1719/20 um die Aufnahme in die Pariser Académie royale de peinture et de sculpture. Vorab schickte er seinem Freund, dem Maler und Akademiemitglied Nicolas Vleughels, zur Einschätzung eine Skizze dieser Komposition nach Paris. Möglicherweise studierte auch Jean Antoine Watteau Pesnes Federzeichnung. In der Folge entschloss sich Pesne, eine veränderte Gemäldefassung zu schaffen, mit der er sich dann im Juli 1720 erfolgreich um die Mitgliedschaft in der Pariser Akademie bewarb. Es darf angenommen werden, dass Pesne die Berliner Erstfassung nie nach Paris schickte. Sie dürfte sich später im Eigentum seines bedeutenden Schülers Christian Bernhardt Rode befunden haben.

Maria mit dem Kind

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Die künstlerische Zusammenarbeit war ein zentrales Thema der flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts. So spezialisierten und konzentrierten sich einige Maler auf ganz bestimmte Aufgabenbereiche. Auch in der großen Antwerpener Werkstatt von Peter Paul Rubens kam es häufig zu einem Teamwork von Spezialisten. Ein treffliches Beispiel für diese Form der Zusammenarbeit bietet das Gemälde Maria mit dem Kind.Die Bildidee geht zweifelsohne auf Rubens selbst zurück, der die stehende Gottesmutter hinter einer mit einem persischen Blumenteppich bedeckten Balustrade präsentiert. Sie blättert in einer reich ausgestatteten Handschrift und hält locker mit ihrer rechten Hand das stehende Christuskind, dem sie ihre Brust gibt. Zunächst legte wohl ein Mitarbeiter aus Rubens` gut besetzter Werkstatt, möglicherweise nach einer heute nicht mehr existierenden Skizze des Meisters, das Bild in groben Zügen an. Der Bereich der Gottesmutter und des Christuskindes wurde dann von Rubens` eigener Hand zu guter Letzt noch einmal gründlich überarbeitet. Dadurch erfuhr die Mutter-Kind-Gruppe entscheidende, eigenhändige Veränderungen, so dass sie erst unter Rubens` Pinselführung zur jetzigen Einheit zusammenwachsen konnte.Für die Rosenranken und die mit Frühlingsblumen bestückte Blumenvase bediente sich Rubens eines Spezialisten, dessen Identifizierung bis zum heutigen Zeitpunkt Probleme bereitet. Zur Diskussion stehen Jan Brueghel d. Ä. (1568-1625) und sein Sohn Jan Brueghel d. J. (1601-1678). Lange Zeit datierte man das Gemälde kurz vor Mitte der 20er Jahre und sah bezüglich der Blumen den Schöpfer in Jan Brueghel d. Ä. Heute hält man das Gemälde aus stilistischen Gründen für ein Rubenswerk der Jahre 1625/28. Da mit dem 12. Januar 1625, dem Todestag Jan Brueghels d. Ä., ein terminus ante quem für die Mitarbeit an dem Gemälde vorhanden ist, müsste man die Blumen konsequenter Weise dem Sohne zuschreiben. An der ausführenden Hand des Fruchtkorbes im rechten Vordergrund bestand hingegen in der Forschung nie ein Zweifel. Einhellig sehen in ihm die Experten den Pinselstrich des Stilllebenmalers Frans Snyders (1579-1657), mit dem Rubens eine freundschaftliche Beziehung verband und den er des Öfteren als Spezialisten für Stillleben und Tiere bei seinen Gemälden heranzog.

Roelof de Vos van Steenwijk

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In ungewöhnlich großen goldenen Lettern fasst die Inschrift den Kopf des Dargestellten  (um 1504 - um 1564) ein. Dass der goldene Ring am linken Ringfinger das Wappen der holländischen Familie de Vos van Steenwijk zeigt, wurde schon im 19. Jahrhundert erkannt, allerdings herrschte lange keine Klarheit über die genaue Identität des Porträtierten. Die Identifizierung mit einem gewissen Roelof geht auf den Historiker und Genealogen Albrecht Nicolaas Baron de Vos van Steenwijk (1976) zurück. Diesem zufolge wurde Roelof 1505 als unehelicher Sohn von Reynalt de Vos van Steenwijk und Agnes van Ittersum geboren, im Februar 1537 wurde in Brüssel die Abstammung des damals etwa 31-Jährigen formal in einem Brief von Kaiser Karl V. anerkannt. Bald darauf heiratete er die Kölnerin Catharina Bellinckhausen, 1543 wird eine gemeinsame Tochter erwähnt. Vor 1548 ließ Roelof sich in Antwerpen nieder, wo er vor 1564 gestorben ist. Die aufrecht nach rechts gewandte Haltung des de Roelof Vos van Steenwijk, der aus dem Bild nach rechts und nicht auf den Betrachter blickt, spricht sehr dafür, dass dieses Porträt ursprünglich auf ein Gegenstück hin konzipiert war. Denkbar ist in Anbetracht der Tatsache, dass Roelof zwischen 1537 und 1543 geheiratet hat, dass es als Verlöbnisbild oder aber anlässlich der Eheschließung – mit einem möglichen Pendant der Gattin – in Auftrag gegeben wurde.| Christine SeidelSIGNATUR / INSCHRIFT: ANNO 1541 ETATIS SUAE 37

Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) mit seiner Gemahlin und seinen Kindern (9 Teile)

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Medaillonkette mit den Darstellungen von Pfalzgraf Philipp (1627 - 1655), Pfalzgräfin Henriette (Fürstin von Siebenbürgen, 1626 - 1651), Pfalzgraf Moritz (1620 - 1652), Pfalfgräfin Elisabeth (Äbtissin von Herford, 1618 - 1680), Pfalzgraf Karl Ludwig (Kurfürst von der Pfalz, 1617 - 1686), das Herrscherpaar Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (König von Böhmen, 1596 - 1632), Kurfürsten Elisabeth von der Pfalz (Königin von Böhmen, 1596 - 1662), Pfalzgraf Rupert (1619 - 1682) und Pfalzgräfin Luise Hollandine (Äbtissin von Maubuisson, 1622 - 1709).Sieben der Darstellung sind mit mit den Initialen des Künstlers versehen. Die des Herrscherpaares jedoch nicht, diese weisen auf stilistische Anregungen durch Gemälde von Hoskins d. Ä. oder van Dycks hin. Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz vermählte sich 1613 mit Elisabeth Stuart, der Tochter Jakobs I. von England. Damit waren Hoffnungen auf eine Stärkung der evangelischen Pfalz im Reich verbunden. Im Jahre 1616 heiratete die Schwester des Pfälzers, Elisabeth Charlotte, den brandenburgischen Kurprinzen Georg Wilhelm. 1619 wählte die böhmischen Stände Friedrich V. von der Pfalz zu ihrem König, womit sie die rechtmäßige Herrschaft Kaiser Ferdinand II. mißachteten. Die Unbotmäßigen votierten damit für den Glaubensgenossen Friedrich V. als Haupt der protestantischen Union. Dieser Entscheidung widersetzte sich das Haus Habsburg. Der lebenslustige und risikobereite "Winterkönig" (Freidrich V.) schöpfte die neue königliche Würde reichlich aus. Jedoch weder England noch die Niederlande oder Brandenburg konnten dem Glaubensbruder wegen eigener innenpolitischen Schwierigkeiten beistehen. Auf diplomatischen Druck Englands und Frankreichs hin verhielt sich die protestantische Union neutral, was zu einer Isolierung Friedrich V. führte (3. Juli 1620: Ulmer Vertrag). Am 8. November 1620 stand der "Winterkönig" den Heeren des Kaisers, Kursachsens und Spaniens in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag gegenüber. Schon nach einer Stunde beherrschten die Armeen der katholischen Liga unter Tillys Kommando die Walstatt. Friedrich V. und Familie flohen zuerst zum Schwager nach Brandenburg. Im Neumärkischen Küstrin an der Oder wurde noch im selben Jahr (1620) Pfalzgraf Moritz geboren. In Gefangenschaft von Seeräubern ist er später in Algier verschollen. Pfalzgraf Ruprecht studierte 1634 gemeinsam mit dem brandenburgischen Kurprinzen (seit 1675 der Große Kurfürst genannt) in Leiden. Die einstige böhmische Königin und Tante des Hohenzollern, Elisabeth von der Pfalz, lebte seit Beginn ihres Wittums (1632) in Rhenen bei Arnheim.Die Medaillonkette wurde am 19. März 1689 unter der Inv.Nr.53 auf die Kunstkammer im Berliner Schloß gegeben. Schon das Inventar von 1694 meldete den Verlust des Miniaturporträts von Pfalzgraf Gustav, welcher einjährig starb. Inzwischen fehlen zwei weitere Bildnisse. Aleander Cooper (um 1605 London - 1660 Stockholm) - einer der bedeutendsten Miniaturmaler - war seit 1631 im Haag tätig, wo er wohl auch die Berliner Medaillonkette schuf (R.M.).SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. Auf den beiden Deckeln unter einer Königskrone: SHE? (verbunden)Porträts von links:1. rechts unten im Grund: A[C]; Rückseite: Philippus P.P. / Aet: 5: / 26 Octobrio 1632; 2. links im Grund: AC; Rückseite: Herriette P.P. / Aet. 6: / 7 Juli 1632.;3. links im Grund: AC; Rückseite: Mauritius P.P. / Aet: 11: / 6 Januari 1632.;4. Rückseite: Elisabetha, P.P. / Aet: 13: / 26 Nouem: 1632; 5. rechts unten im Grund: AC; Rückseite: Carolus. P.P.E. / Aet. 14: / 22 Decem 1632.;6. Rückseite: Federicus R•B• / AET: 36 / 16 Augus 1632.7. Rückseite: Elisabetha R• B• / Aet 36: / 19 Augus 1632;8. Rechts unten im Grund: AC; Rückseite: Rupertus P•P• / Aet: 12: / 17 Decem 1632.;9. rechts im Grund: A[C]; Rückseite: Louisa P•P•. / Aet: 10: / 8 April: 1632.;10. Porträt verschollen; Rückseite: Eduardus P•P• / Aet: 8: / 6 Octobrio 1632•; 11. Porträt verschollen; Rückseite: Sophia P•P• / Aet: 2: / 14 Octobris 1633•12. Porträt verschollen; Rückseite: Gustavus P•P• / Aet: 1: / 4 Januari 1633