Logo

Christus am Kreuz mit den Heiligen Johannes, Maria und Maria Magdalena

Ident. Nr.: 1651

ObjID: obj:865297

Credit: Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Francesco Pesellino (um 1422 - 1457),
Maler*in
Datierung
Ausführung: um 1450
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Christus am Kreuz mit den Heiligen Johannes, Maria und Maria Magdalena
Übersetzung: Christ on the Cross with Saints John, Mary and Mary Magdalene
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 19 x 15,7 cm Spitzgiebel
Erwerbung
1907 Ankauf von dem Kunsthändler Robert Langton Douglas, London

Objektbeschreibung

Dieses kleine Gemälde könnte Teil eines Polyptychons gewesen sein, oder es war ursprünglich als tragbares Andachtsbild konzipiert. Neben Jesus Christus, der am Kreuz starb, sind die traurigen Gestalten der Jungfrau Maria zur Linken und des Heiligen Johannes des Evangelisten zur Rechten zu sehen, während Maria Magdalena am Fuße des Kreuzes kniet. Darüber ist Gott der selige Vater und unter Christus der Schädel Adams, der uns daran erinnert, dass der erste Mensch hier begraben wurde. Unter sehr realistischen äußeren Bedingungen ist die Szene hier sehr symbolträchtig dargestellt.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Bildnis eines jungen Mannes

Bildnis eines jungen Mannes

Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode