Logo

Der büßende heilige Hieronymus

Ident. Nr.: 1431

ObjID: obj:865461

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Albertino Piazza (ca. 1490 - 1529),
Maler*in
Datierung
1. Viertel 16. Jahrhundert
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Der büßende heilige Hieronymus
Übersetzung: The penitent Saint Jerome
Übersetzung: The penitent Saint Jerome
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 179 x 161,5 cm
Erwerbung
1821 Ankauf aus der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Zuerst als ´Mailänder Schule, Anfang des 16. Jahrhundert`s eingeordnet, dann als Werk in der Art von Marco d`Oggiono, wurde die schöne Tafel als Werk des in Pavia tätigen ´Meister der Szenen der heiligen Agnes` (Gianni Romano, brieflich, 1993) gehalten. Andrea De Marchi (1992 und brieflich 1997) erklärte dagegen den heiligen Hieronymus als Emilianisch statt Lombardisch, möglicherweise als Werk des ´Meister der Pala Rangoni` (Bekennzeichnung des anonymen Maler des Gemälden in der Galleria Estense, Modena). Moro (1997, S. 97, 123 Anm. 131) schlug Alberto Piazza als Autor und zwar als Jugendwerk von ihm.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Bildnis eines jungen Mannes

Bildnis eines jungen Mannes

Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode