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Die Aufrichtung der ehernen Schlange

Ident. Nr.: 2169

ObjID: obj:865688

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Januarius Zick (1730 - 1797),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1750er Jahre
Weitere Titel
Sammlungstitel: Die Aufrichtung der ehernen Schlange
Übersetzung: The Erection of the Brazen Serpent
Geografische Bezüge
Würzburg,
Stadt
Material / Technik
Öl auf Leinwand
Abmessungen
Bildmaß: 68,6 x 85,6 cm
Erwerbung
1940 Ankauf von Richard von Kühlmann, Berlin

Objektbeschreibung

Das aus Ägypten geführte Volk Israel beklagte sich über seine Strapazen bei der Wüstendurchquerung. Gott strafte es deshalb durch giftige Schlangen, deren Bisse viele der Unschuldigen sterben ließen. Ihre Sünde erkennend, baten sie Moses um Hilfe. Auf Anraten Gottes errichtete er die Eherne Schlange „wer gebissen ist, und siehet sie an, der soll leben.“ (4. Mose 21, 8). Das Berliner Bild ist von rembrandtesker Lichtführung und Malweise geprägt. Vergleiche auch das Gegenstück Kat.Nr. 2168.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Bildnis eines jungen Mannes

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode