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Bordellszene mit sich prügelnden Dirnen

Ident. Nr.: 558

ObjID: obj:865839

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Braunschweiger Monogrammist (tätig 1525 - 1545),
Maler*in
frühere Zuschreibung: Jan van Hemessen (um 1500 - 1556/57),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1530
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Bordellszene mit sich prügelnden Dirnen
Die lockere Gesellschaft (Bordellszene)
Übersetzung: A Merry Company (brothel scene)
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Niederlande,
Land
Material / Technik
Eichenholz
Abmessungen
Tafelmaß: 30,1 x 46,5 cm
Erwerbung
1832 Ankauf aus der Sammlung des Kommissionsrats Reichert, Berlin

Objektbeschreibung

Die Darstellung zeigt junge Männer und Frauen beim ausgelassenen Treiben in einem Bordell. Die an den Wänden angebrachten Kritzeleien und der an der Tür aufgehängte Vogelkäfig zeigen unmissverständlich an, dass es sich um ein öffentliches Haus handelt. Das Bildthema ist von jenem Gedankenkreis abgeleitet, der im Gleichnis vom »Verlorenen Sohn« (Lukas 15,11-32) die eindringlichste Schilderung erfahren hat. Das Gemälde, das zu den besten Exemplaren seiner Gattung gehört, wird dem »Braunschweiger Monogrammisten« zugeschrieben, der sich auf vielfigurige biblische Szenen und »Lockere Gesellschaften« spezialisiert hatte. | Prestel-Museumsführer – Gemäldegalerie Berlin, 2017
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The scene is about abandoned behavior by young men and women in a brothel. The scribbles on the walls and the birdcage hanging on the door are unmistakable signs that this is a house of ill repute. The subject derives from the thought pattern that was most powerfully expressed in the parable of the Prodigal Son (Luke 15, 11-32). This painting, which is one of the best of its kind, is usually attributed to the “Brunswick Monogrammist”, who specialised in biblical scenes with many figures and “loose societies”, and who was earlier identified with Jan van Amstel, or rather Jan Sanders van Hemessen. | Prestel Museum Guides – Gemäldegalerie Berlin, 2017

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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