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M. F. Feroni

Ident. Nr.: 1/79

ObjID: obj:866800

Details (Expert)

Beteiligte
Giovacchino Fortini (1671),
Bildhauer*in
Datierung
Datierung: 1702
Datierung: 1701
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: M. F. Feroni
Büste des Marchese Fabio Feroni
Geografische Bezüge
Entstehungsort: Italien
Material / Technik
Terracotta
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 98 x 84 x 40 cm
Gewicht: 102,4 kg

Objektbeschreibung

[English below]

 Diese Skulptur ist ein Modell für eine Marmorbüste des Marquise Fabio Feroni (1652-1723), eines wohlhabenden Florentiner Adligen. Die fertige Marmorbüste ist höchstwahrscheinlich die gleiche, die sich heute im National Museum of Scotland (Edinburgh) befindet. Giovacchino Fortini (1670-1736, tätig in der Toskana) stellt Fabio Feroni so dar, wie jeder Mann von Feronis gesellschaftlichem Rang dargestellt werden wollte: mit einer extravaganten Perücke, einem Symbol für großen Reichtum und gesellschaftlichen Status im 17. und 18. Jahrhundert und sehr eleganten Kleidung. In den folgenden Jahren schuf Giovacchino Fortini eine Reihe weiterer Porträts für die Familie Feroni, für die er seit seiner Jugend arbeitete.


The scultpure is a model for a marble bust of the Marquise Fabio Feroni (1652-1723), a wealthy Florentine nobleman. The finished marble is most likely to be identified with one now in the National Museum of Scotland (Edinburgh). Giovacchino Fortini (1670-1736, active in Tuscany) depicts Fabio Feroni as any man of Feroni's social standing would have wanted to be portrayed: with a flamboyant wig, a symbol of great wealth and social status in the 17th century and 18th century, and very elegant clothes. Giovacchino Fortini went on to create a number of other portraits for the Feroni family, for whom he had worked since his youth.  


Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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Die Patene gehört zu einer durch zahlreiche ähnliche Objekte relativ gut bekannten Gruppe liturgischer Gefäße, die vermutlich überwiegend in Konstantinopel gefertigt wurden. Auf dem Rand sind die Einsetzungsworte der byzantinischen Liturgie in sorgfältiger Schrift eingraviert: ΛAB(ETE) ΦAΓETE TOYTO AI(C)TIN TO COMA MO(Y) TO Y(ΠE)P YM(ON) (K)ΛOMAINON IC AΦECCIN AMAPTION AMHN (Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wurde zur Vergebung der Sünden. Amen). Im Zentrum der dreifigurigen Komposition steht der bärtige Christus auf einem Bema in leichter Ponderation, bekleidet mit Tunika und Pallium. In der Linken hält er ein Evangelienbuch, die Rechte ist segnend vor der Brust erhoben. Das langgestreckte Haupt wird von einem Nimbus mit diagonal eingeschriebenem Kreuz umgeben. Zu beiden Seiten der Beischriftkürzel IC XC für »Iesous Christos«. Auf dem Ehrenplatz zu seiner Rechten steht der hl. Stephanos mit Beischrift O (mit eingeschriebenem A) CTEΦANOC (der hl. Stephanos), jugendlich und bartlos, mit Nimbus und bekleidet mit den Gewändern eines Diakons. Mit der Rechten schwenkt er an einer Kette ein Räuchergefäß, in der Linken hält er vermutlich eine Pyxis. Zur Linken Christi steht Kaiser Konstantin d. Gr., der in Byzanz als Heiliger verehrt wurde und daher vor seiner senkrecht angebrachten Namensbeischrift KONCTANTINOC das Kürzel O mit eingeschriebenem A für »der hl. Konstantinos« führt. Er ist mit dem für die mittelbyzantinische Zeit typischen Kaiserornat bekleidet – dem Sakkos und dem kunstvoll drapierten und reich mit angedeutetem Edelsteinbesatz verzierten Loros. In der Rechten hält er das mit einem Kreuz bekrönte Szepter, in der Linken die Sphaira, ebenfalls mit einem Kreuz. Im Unterschied zu den meist großformatigen, oft mit Stifterinschriften versehenen Silberdiskoi der frühbyzantinischen Zeit waren die eher bescheidenen mittelbyzantinischen Patenen aus Kupferblech wohl Massenproduktion für den Bedarf der zahllosen Kirchen.