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Triptychon

Ident. Nr.: 1039

ObjID: obj:867958

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Agnolo Gaddi (ca. 1350 - 1396),
Maler*in
frühere Zuschreibung: Gherardo Starnina (1354–1413),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1388
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Triptychon
Übersetzung: Triptych
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: rechter Flügel 186 x 70 cm
Erwerbung
1821 Ankauf aus der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Die Himmelskönigin ist in Bedeutungsperspektive, das heißt in größerem Maßstab, dargestellt als die übrigen. Das Motiv des Stillens kennzeichnet sie als Heilsbringerin und Mutter des Lebens. Das Kind trägt das rote Herrschergewand des Christuskönigs, auch als Farbe des Opfertodes zu deuten. Die Heiligen von links nach rechts: Johannes der Evangelist, selten als bärtiger Greis dargestellt, Johannes der Täufer (gest. um 27), Jakobus d.Ä., der den Legenden nach in Spanien missionierte und 44 unter Herodes Agrippa enthauptet wurde, Bartholomäus, der unter König Astyages von Armenien geschunden worden sein soll. Darüber die Halbfiguren der Kirchenväter Johannes Chrysostomos (354-407) und Gregor dem Großen (540-604).

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Maria mit dem Kind und singenden Engeln (Raczyński Tondo)

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Möglicherweise gehörte das Rundbild den Brüdern von S. Francesco in Florenz. Maria wird als Himmelskönigin mit einer Krone ausgezeichnet, zugleich ist sie mitleidende Mutter des zum Opfer bestimmten Christusknaben. Er greift nach ihrer Brust. Die nährende Maria galt den Theologen als Mutter aller Menschen und als Heilsspenderin. Singende Engel preisen sie, Lilien als Reinheitssymbole in den Händen. Wie man in Antlitz und Gestalt Marias immer auch das Ideal irdischer Frauenschönheit suchte, so kann man in den Engeln die Verkörperung jugendlich-harmonischen Ebenmaßes sehen. Botticelli meisterte das anspruchsvolle Format mit einer durchdachten Bildordnung, die das Rund der Begrenzung aufnimmt: Im Mittelpunkt vielfach kreisender Bewegung thront die Madonna.| Prestel-Museumsführer - Gemäldegalerie Berlin, 2017_______________________________________________________It is possible that this circular picture used to belong to the Brothers of S. Francesco in Florence. Mary is identified as the Queen of Heaven by a crown, but at thesame time she is the mother of the boy Christ, who is marked out for sacrifice. He is reaching for her breast. Theologians saw Mary as the giver of nourishment, asthe mother of all mankind, and of salvation. Singing angels are praising her, with lilies in their hands as symbols of purity. Just as the ideal of earthly female beautywas always sought in the face and form of Mary, in the same way the angels can be seen as embodying youthful harmony. Botticelli mastered this demanding formatwith a calculated pictorial order that takes up the circular border: the Madonna is enthroned at the centre of a multiple encircling movement.| Prestel Museum Guides - Gemäldegalerie Berlin, 2017