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Die Heiligen Hieronymus, Sebastian und Rochus

Ident. Nr.: 1448

ObjID: obj:868204

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Niccolò d'Antonio (15. Jahrhundert),
Maler*in
frühere Zuschreibung: Michele da Verona (1470 - 1544),
Maler*in
Datierung
Ausführung: um 1470
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Die Heiligen Hieronymus, Sebastian und Rochus
Übersetzung: Saints Jerome, Sebastian and Rochus
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 161,5 x 143,5 cm
Erwerbung
Alter Bestand

Objektbeschreibung

Nicola di Maestro Antonio war ein sehr expressionistischer Künstler: Die Adern, die man unter der Haut der Heiligen Sebastian oder Hieronymus sehen kann, symbolisieren ihr Leben der Entbehrung, während die Landschaft sorgfältig ausgearbeitet und doch etwas unrealistisch ist. Der Löwe zu Füßen des Heiligen Hieronymus verrät die große Ironie des Malers, da er ist viel zu klein ist, um Angst einzuflößen. Rochus verweist auf seine Pestnarbe, die er sich durch seine mildtätige Hilfe zugezogen hat.

SIGNATUR / INSCHRIFT: SAN(C)TVS IERONIM(V)S
SAN(C)TVS [SEBASTIANVS]
SA(C)TVS ROCCVS
Nicola di Maestro Antonio d'Ancona

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

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Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode