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Die Auferstehung Christi

Ident. Nr.: 43

ObjID: obj:868392

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Francesco Bissolo (1470 - 1554),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1525 - 1530
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Die Auferstehung Christi
Übersetzung: The Resurrection of Christ
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 187,2 x 86,3 cm
Erwerbung
1821 Ankauf mit der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Die Auferstehung Christi, ein Werk aus Bissolos Reife, 1525-30 datiert, ist gleichzeitig das erfolgreichste Gemälde des Trevisaner. Mitarbeiter des Giovanni Bellini im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts. Bissolo kombiniert Motive von Bellini selbst (z.B. aus seiner Berliner Auferstehung), wie etwa den eingeschlafenen Soldaten, mit einer realistischen, atmosphärischen Darstellung der Landschaft (bei weitem der bessere Teil des Bildes), die ihn als Zeitgenosse von Giorgione aber besonders Tizians erklärt. Eine Erwähnung aus der Antike sind sowohl der rosa Kopf von Medusa (´Gorgoneion`) die den diagonalen Schriftzug "SPQ[R]" auf dem am Grab liegenden Schild unterbricht, als auch der Schwertknauf, der als Scheibenknauf die Darstellung der Göttin Rom zeigt.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Bildnis eines jungen Mannes

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode