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Narziss

Ident. Nr.: M.239

ObjID: obj:869168

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Joseph Werner (1637 - 1710),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1664
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Narziss
Übersetzung: Narcissus
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Paris,
Stadt
Abmessungen
Bildmaß: 5,2 cm
Erwerbung
1894 Kupferstichkabinett Berlin (Überweisung)

Objektbeschreibung

Die großartig gezeichnete Figur lagert angemessen im Rund des Bildraumes. Mit derselben Raffinesse sind die Landschaft oder das im Vordergrund dargestellte Stillleben von Bogen, Köcher und Pfeilen ausgeführt. Alles birgt die die Komposition beherrschende Figurine. Elegisch betrachtet Narzissus den Wasserspiegel, der ihm zufolge eines Märchens des römischen Lyrikers Ovid (43 v. Chr.- 18 n.Chr.) zum tödlichen Schicksal wurde. Zur Strafe für seine Gefühlskälte gegenüber der Leidenschaft der Nymphe Echo – sie verschmachtete bis auf ihre Stimme (Echo)- wurde Narzissus mit der unerfüllten Liebe zum eigenen Spiegelbild geschlagen. Schließlich verwandelte die Liebesgöttin Venus den Hartherzigen in eine Blume. Die Miniatur entstand 1664 am königlichen Hof in Paris und wird wohl als Zierde an einem kunsthandwerklichen Gegenstand gedient haben.

SIGNATUR / INSCHRIFT:
J. Werner fec. 1664

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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