Logo

Klagende Frau aus einer Beweinung Christi

Ident. Nr.: 574C

ObjID: obj:869493

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Quentin Massys (1465/66 - 1530),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1525
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Klagende Frau aus einer Beweinung Christi
Übersetzung: Mourning Woman from a Lamentation
Die klagende Maria Magdalena
Übersetzung: Mary Magdalene Lamenting
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Niederlande,
Land
Antwerpen,
Stadt
Material / Technik
Eichenholz, allseits beschnitten
Abmessungen
Bildmaß: 33,6 x 25,2 cm
Erwerbung
1896 im Tausch mit Straßburger Bürgermeister Otto Back

Objektbeschreibung

Die Tafel ist das Fragment eines größeren Gemäldes. Es handelte sich um eine Beweinung Christi, in der sein Leichnam im Vordergrund lag. Die ursprüngliche Komposition ist wohl in einer freien Wiederholung in der National Gallery of Canada in Ottawa überliefert. Die trauernde Frau bildet dort eine Gruppe mit der Mutter Jesu und Maria Magdalena, die den Körper salbt, sowie zwei weiteren Marien.

Letzte Aktualisierung: 18.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Bildnis eines jungen Mannes

Bildnis eines jungen Mannes

Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode