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Jacob Paul Freiherr von Gundling

Ident. Nr.: M.556

ObjID: obj:870896

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Unbekannt,
Maler*in
Datierung
Ausführung: um 1724
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Jacob Paul Freiherr von Gundling
Übersetzung: Jacob Paul Baron von Gundling
Material / Technik
Email
Abmessungen
Bildmaß: 3 x 2,5 cm oval
Erwerbung
1894 Überweisung aus dem Kupferstichkabinett Berlin

Objektbeschreibung

Der Dargestellte (1673-1731) wurde im Jahre 1705 vom preußischen König Friedrich I. zum Professor für Geschichte und Recht an die Berliner Ritterakademie und 1706 zum Historiker an das Oberheroldsamt berufen. Mit der Thronbesteigung des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. und der Schließung der Ritterakademie wurde er preußischer Hofrat. Gundlings eigenwilliger Charakter sorgte mit dafür, dass er tatsächlich eher die Rolle eines Hofnarren spielte. Vermutlich um den ungeliebten Gelehrtenstand zu diffamieren, ernannte ihn der Monarch zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Im September 1724 folgte Gundlings Erhebung in den Freiherrenstand. Er starb im April 1731 in Potsdam und wurde unweit der Stadt in der Gruft der Bornstädter Dorfkirche beigesetzt. Um seine Person ranken sich viele, teilweise skurrile Geschichten. Das sehr schön und repräsentativ gearbeitete Bildnis greift den barocken Typus des „Schulterblicks“ auf. Die noble Komposition wird nur im Zusammenhang mit den von Gundling bekleideten Ämtern verständlich.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Ansicht von Nijmegen

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Rechts über dem Ufer der Waal erhebt sich die Stadt Nijmegen mit dem charakteristischen viereckigen Turm des Valkenhofs. Stadtansichten nehmen im OEuvre van Goyens einen breiten Raum ein, wobei der viel gereiste Künstler sich motivisch auf seine Skizzenbücher stützen konnte. Trotzdem erheben seine äußerst naturgetreu anmutenden Schilderungen keinen Anspruch auf topografische Exaktheit. Der Raum wird perspektivisch durch den diagonal in die Bildtiefe verlaufenden Fluss erschlossen, ein für Goyen typisches Konstruktionsprinzip. Zusammengehalten wird die Komposition durch die atmosphärische, auf Gelb-, Braun- und Grüntönen basierende Farbigkeit. Ebenso wird der Schilderung des Himmels große Aufmerksamkeit geschenkt.| Prestel-Museumsführer - Gemäldegalerie Berlin, 2017SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. an der Fähre: vGOYEN 1649________________________________________________________________________________________________________________________________________The town of Nijmegen with the landmark square tower of the Valkenhof rises above the right bank of the Waal. Town views are a major theme in van Goyen’s work; he travelled a great deal, and was able to rely on his sketch-books for material. Nevertheless, though his pictures seem extremely lifelike, they make no claims to topographical precision. The space is opened up in terms of perspective by the river, which runs diagonally into the depths of the picture, a typical structural principle for van Goyen. The composition is held together by the atmospheric colouring, based on shades of yellow, brown and green. A great deal of attention is also paid to the presentation of the sky.| Prestel Museum Guides - Gemäldegalerie Berlin, 2019

Lustige Gesellschaft auf einer Terrasse

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