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Schlägerei auf dem Lande

Ident. Nr.: 676

ObjID: obj:871229

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Pieter Brueghel (der Jüngere) (1564 - 1638),
Maler*in
Datierung
nach 1616
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Schlägerei auf dem Lande
Übersetzung: Fight in the Country
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Flandern,
Region
Material / Technik
Eichenholz
Abmessungen
Bildmaß: 40,5 x 58,1 cm
Erwerbung
1821 Ankauf aus der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Vor einem verfallenen Gasthaus sind Bauern und Soldaten in eine Prügelei verwickelt. Durch ein Fenster und hinter dem Scheunentor beobachten Schaulustige schockiert die Szenerie während rechts vor einem Lastenkarren ein Kind im Begriff ist wegzulaufen. Möglicherweise handelt es sich hierbei nicht um eine einfache Bauernprügelei, die in der Regel eher illustrativ in den Hintergründen größerer Szenerien dargestellt wurden, sondern um die Darstellung eines Raubüberfalls. Die "Schlägerei auf dem Lande" ist eine der wenigen eigenen Kompositionen des flämischen Malers Pieter Brueghel der Jüngere (II.), Sohn des bekannten Pieter Bruegel der Ältere (I.). Er fertigte zum Großteil Kopien der Gemälde seines Vaters an, der für seine humorvollen und belebten Darstellungen des einfachen bäuerlichen Lebens bekannt war. Trotz der selbstständigen Komposition orientiert Pieter Brueghel der Jüngere (II.) sich hier noch immer stark an seinem Vater - im Bezug auf die Themenwahl und die Malweise.

SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. links unten: • P • BREVGHEL •

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Bildnis eines jungen Mannes

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode