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Heerzug mit Pferden und Reitern

Ident. Nr.: 2276

ObjID: obj:871746

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Georg Philipp Rugendas d.Ä. (27.11.1666 - 10.5.1742),
Maler*in
Datierung
Ausführung: um 1710
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Heerzug mit Pferden und Reitern
Übersetzung: Campaign with horses and riders
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Augsburg,
Stadt
Material / Technik
Leinwand
Abmessungen
Bildmaß: 98,5 x 196 cm
Erwerbung
1986 Staatlicher Kunsthandel der DDR (Antiquitätengalerie Berlin) (Kauf)

Objektbeschreibung

Der Augsburger Schlachtenmaler, Stecher und Verleger Georg Philipp Rugendas d. Ä. kehrte nach ausgedehnten Reisen in Rom, Venedig und Wien im Jahre 1695 in seine Heimatstadt zurück. Seine Arbeiten sind wesentlich von denen des Schlachtenmalers Jacques Courtois (1621 – 1675) beeinflusst. Es ist ein Erinnerungsbild, das auf Grund fehlender Archivalien nicht als weltliches Ereignisbild, sondern als Genrebild betrachtet werden muss. Die Komposition ist von den Bildfindungen der niederländischen Italianisanten angeregt.

SIGNATUR / INSCHRIFT: Rechts unten im Grund: G. P. Rugend[as] fecit.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Bildnis eines jungen Mannes

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode