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Die heilige Maria Magdalena, der heilige Laurentius und ein Stifter (Angelo Acciaiuoli)

Ident. Nr.: 1123

ObjID: obj:871990

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Gherardo Starnina (1354–1413),
Maler*in
Datierung
Ausführung: 1404 - 1407
Weitere Titel
Sammlungstitel: Die heilige Maria Magdalena, der heilige Laurentius und ein Stifter (Angelo Acciaiuoli)
Übersetzung: Saint Mary Magdalene, Saint Lawrence and a Donor (Angelo Acciaiuoli)
Geografische Bezüge
Italien,
Land
Material / Technik
Pappelholz
Abmessungen
Bildmaß: 98 x 70 cm
Erwerbung
1821 Ankauf mit der Sammlung des Kaufmanns Edward Solly, Berlin

Objektbeschreibung

Das Stück gehörte ursprünglich als linke Seitentafel zu einem mehrteiligen Altarwerk. Die reuige Sünderin Maria Magdalena hatte Jesu Füße mit Tränen gewaschen, sie danach mit ihrem Haar getrocknet und mit kostbarer Salbe eingerieben. Bei der Grabbereitung salbte sie seinen Leichnam. Das Salbgefäß ist daher ihr Attribut. Der Diakon Laurentius soll 258 während einer Christenverfolgung unter Decius den Tod auf dem Rost erlitten haben, weil er dem Usurpator die Schätze seines Vorgängers vorenthielt und den Armen gab.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Gemäldegalerie

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Bildnis eines jungen Mannes

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode