Hofkellereiglas aus dem Schloss Friedenstein in Gotha
Ident. Nr.: W-1957,1
ObjID: obj:882905
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Datierung
- Ausführung: 1690
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glas in Hilfsmodel geblasen, geformt, bemalt
- Abmessungen
- Höhe: 17,2 cmDurchmesser: 9,6 cm (Boden)Durchmesser: 9,2 cm (Mündung)Wandungsstärke: 0,25 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/882905
Objektbeschreibung
Zylindrischer, leicht konischer Humpen aus dünnwandigem, lichtgrünem
Glas mit zahlreichen winzigen Einschlüssen, Boden hochgestochen und mit
Abriss, Standring angeschmolzen, die Wandung ist mit zwei Monogrammen,
"F" bekrönt von einem Kurhut zwischen zwei gekreuzten Palmzweigen in
polychromer Emailmalerei, sowie auf der Gegenseite legiert "FS". Rechts
und links des "F" platziert wurde in Weiß die Jahreszahl "16./.90". Der
Mündungsrand ist verwärmt.
Dem Typ nach handelt es sich um ein Hofkellereiglas, das als Vivatglas
auf Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646–1691) gelesen
werden muss. Das "FS" steht für seine Residenz Schloss FriedenStein in
Gotha. Das Glas könnte in Lauscha oder in einer anderen thüringischen
Hütte gefertigt worden sein. Ein vierzig Jahre jüngeres Pendant mit
nahezu identischem Dekor, ein Hofkellereihumpen auf seinen Sohn
Friedrich II. (1676–1732), wird auf Schloss Friedenstein verwahrt und
dort präsentiert. [Hans-Jürgen Schicker; Verena Wasmuth]
MAKR
Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.de