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Hofkellereiglas aus dem Schloss Friedenstein in Gotha

Ident. Nr.: W-1957,1

ObjID: obj:882905

Details (Expert)

Datierung
Ausführung: 1690
Geografische Bezüge
Entstehungsort stilistisch: Thüringen
Entstehungsort stilistisch: Marienwalde
Entstehungsort stilistisch: Thüringen
Abmessungen
Höhe: 17,2 cm
Durchmesser: 9,6 cm (Boden)
Durchmesser: 9,2 cm (Mündung)
Wandungsstärke: 0,25 cm

Objektbeschreibung

Zylindrischer, leicht konischer Humpen aus dünnwandigem, lichtgrünem Glas mit zahlreichen winzigen Einschlüssen, Boden hochgestochen und mit Abriss, Standring angeschmolzen, die Wandung ist mit zwei Monogrammen, "F" bekrönt von einem Kurhut zwischen zwei gekreuzten Palmzweigen in polychromer Emailmalerei, sowie auf der Gegenseite legiert "FS". Rechts und links des "F" platziert wurde in Weiß die Jahreszahl "16./.90". Der Mündungsrand ist verwärmt. Dem Typ nach handelt es sich um ein Hofkellereiglas, das als Vivatglas auf Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646–1691) gelesen werden muss. Das "FS" steht für seine Residenz Schloss FriedenStein in Gotha. Das Glas könnte in Lauscha oder in einer anderen thüringischen Hütte gefertigt worden sein. Ein vierzig Jahre jüngeres Pendant mit nahezu identischem Dekor, ein Hofkellereihumpen auf seinen Sohn Friedrich II. (1676–1732), wird auf Schloss Friedenstein verwahrt und dort präsentiert. [Hans-Jürgen Schicker; Verena Wasmuth]
MAKR

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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