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Fuchsiafarbenes Abendkleid aus "Gazar"

Ident. Nr.: 2003,KR 479

ObjID: obj:902319

Details (Expert)

Beteiligte
Cristóbal Balenciaga (1895 - 1972)
Datierung
1965
Geografische Bezüge
Entstehungsort stilistisch: Paris
Abmessungen
Länge: vorn: 95 cm
Länge: hinten 150 cm

Objektbeschreibung

Das schlichte Abendkleid mit variierender Saumlinie (Pfauenlinie) ist vorn kniebedeckend und läuft nach hinten ovalrund in einer kurzen Schleppe aus. Sein ärmelloses Oberteil ist körpernah gearbeitet und reicht fast bis auf die Hüfte. Dort ist der weite, leicht eingeriehene Rock angesetzt. Das Kleid hat vorn einen kleinen runden Ausschnitt und im Rücken ein zur Spitze verlängertes tiefes Dekolleté. Das Kleid ist vollständig gefüttert, im Oberteil mit Seidenpongé im Rock mit Seidenorganza.
Den vorderen Ausschnitt ziert eine rote Kunstblüte aus beschichtetem Papier.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR