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Schwarzes Cocktailkleid mit Schulterkragen

Ident. Nr.: 2003,KR 472 a,b

ObjID: obj:904914

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Cristóbal Balenciaga (1895 - 1972),
Designer*in
Datierung
um 1959
Geografische Bezüge
Herstellungsort: Paris
Abmessungen
Länge: Kleid VL./RL. 103 cm
Länge: Kragen 21 cm
Durchmesser: Kragen 83 cm

Objektbeschreibung

Das puristische Cocktailkleid mit leicht erhöhter Taille wird mit einem halbkreisförmigen, aufknöpfbaren Kragen getragen, der ihm einen strengen Charakter verleiht und an eine hoch geschlossene Nonnentracht erinnert. Im Rücken wird der Kragen an den schmalen Schulterträgern des Kleides angeknöpft und gibt den Blick auf das tiefe Rückendekolleté frei. (CW)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR