Das Gehöft
Ident. Nr.: A II 1058
ObjID: obj:959663
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1920/1921
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Das GehöftÜbersetzung: The Farmstead
- Provenienz
- im Besitz des Künstlers,
393447Kauf: Museum für Kunst und Kunstgewerbe, Stettin,
1922/23 - 6.8.1937Beschlagnahmung: Deutsches Reich / Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin,
6.8.1937 - 5.1945Berlin, Depot Schloß Schönhausen,
8.1938 - 31.1.1940Kommission: Galerie Gurlitt, Berlin,
31.1.1940 - 7.1940Kommission: Kunsthändler Bernhard A. Böhmer, Güstrow,
7.1940 - 1941Kunsthändler Bernhard A. Böhmer, Güstrow,
1943/44 - 3.5.1945Wilma Zelck, Rostock,
3.5.1945–21.3.1947Deutsche Zentralverwaltung für Volksbildung, Berlin/SBZ,
21.3.1949Verwahrung: Museum der Stadt, Rostock,
21.3.1949 - 7.1949Ehem. Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Berlin,
7.1949 - 1951 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 75 x 100 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/959663
Objektbeschreibung
Gemeinsam mit seinem Malerfreund Emil Rudolf Weiß verbrachte Hofer die Sommer 1920 und 1921 in Bernau im Schwarzwald. Hier entstanden einige Landschaftsbilder, darunter „Das Gehöft“. Das in dunklen Erdtönen gehaltene Gemälde zeigt eine in der Dämmerung noch schwach beschienene, dicht zusammengedrängte, kubische Häusergruppe am Fuße einer Bergkette. Bernau war die Heimat von Hans Thoma, Hofers früherem Lehrer an der Karlsruher Kunstakademie. Dass Hofer die im Schwarzwald entstandenen, idyllisch wirkenden Landschaftsbilder Thomas im Gedächtnis hatte, belegen seine Erinnerungen: „Das langgestreckte Hochtal ist sehr charaktervoll mit seinen Schindelsilberdächern und den kahlen rötlichen Hügeln. Es sind mir leider keine so guten Landschaften gelungen wie meinem früheren Meister Thoma“ (Karl Hofer, Erinnerungen eines Malers, Berlin [West] 1953, S. 214). Neben dem in der Nationalgalerie befindlichen Werk existieren noch zwei kleinere, motivisch identische Fassungen, die um 1920 datiert sind (Privatbesitz, München, WVZ Wohlert/Eisenbeis 2008, 435, und Verbleib unbekannt, WVZ 436). | Irina Hiebert Grun
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.de