Bildnis Johann Gottfried Herder
Ident. Nr.: A II 153
ObjID: obj:959836
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1786
- Provenienz
- Kunsthandlung Fritz Rosenberg, Berlin,
6.2.1917 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 26 x 21,5 cm
- Erwerbung
- 1917 Ankauf von der Kunsthandlung Fritz Rosenberg, Berlin, für die Bildnissammlung
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/959836
Objektbeschreibung
Johann Gottfried Herder (1744–1803), Dichter, Geschichtsphilosoph, Theologe und Literaturkritiker, befaßte sich mit Sprachen, Dichtungen und Kulturen verschiedener Völker. Sowohl die Sturm-und-Drang-Bewegung als auch das Humanitätsideal der Klassik prägte er entscheidend mit. 1776 wurde Herder Generalsuperintendent in Weimar. Zu seinen herausragenden Werken zählen die »Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit« (1784–1791), »Abhandlung über den Ursprung der Sprache« (1772) und eine Sammlung »Volkslieder« (1778/79), mit der er auch wegweisend für die Romantik wurde. Herder ist vielfach porträtiert worden. Dieses schlichte, kleinformatige, um 1786 von unbekannter Hand gemalte Bildnis mittlerer Qualität zeigt den Philosophen nachdenklich blickend, im schwarzen Rock mit weißem Hemd und Schleife vor dunklem Hintergrund. | Birgit Verwiebe
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Alte Nationalgalerie
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