Katzen
Ident. Nr.: B 67/9
ObjID: obj:960167
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1950-1954
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: KatzenÜbersetzung: Cats
- Material / Technik
- Öl auf Pappe
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 70 x 100 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/960167
Objektbeschreibung
Mammen wurde in Berlin in eine bürgerliche Familie geboren und wuchs in Paris auf. Sie erhielt von 1908 bis 1911 eine Ausbildung zur Malerin in Brüssel sowie in Rom. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester ging sie nach einer Zeit des Reisens während des Erstens Weltkrieges zurück nach Berlin und bezog ein Atelier im Hinterhaus des Kurfürstendamm 29, in dem sie bis zu ihrem Tod lebte und arbeitete. Mit großem Erfolg publizierte sie zahlreiche ihrer Zeichnungen und Aquarelle in Zeitschriften wie „Ulk“ und „Simplicissimus“ und sicherte so ihren Lebensunterhalt. Wie ihre Zeitgenoss*innen George Grosz, Hannah Höch oder Christian Schad hielt sie der Gesellschaft der 1920er-Jahre mit ihren satirischen Grafiken einen Spiegel vor, allen voran den Frauen jener Zeit. Parallel zu ihrem zeichnerischen Werk erwarb sie sich ab den frühen 1930er-Jahren auch einen Ruf als Malerin. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zog sich Mammen zurück. Sie beendete vorerst ihre „realistische“ Periode und schuf abstraktere, kubistische, teils an Picasso erinnernde Arbeiten. In den 1940er-Jahren kehrte sie zur Figürlichkeit zurück und malte Personen aus ihrem Umfeld, deren individuelle Züge sie herausarbeitete. Nach Kriegsende vereinfachte Mammen ihre Darstellungen zunehmend. Mit sparsamen Strichen hielt sie Objekte wie grafische Elemente vor schillernden Hintergründen fest – so auch bei dem vorliegenden Gemälde „Katzen“. | Sarah Hampel
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Neue Nationalgalerie
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nng@smb.spk-berlin.de