Berliner Bär
Ident. Nr.: NG 25/81
ObjID: obj:961058
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1956
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Berliner BärÜbersetzung: Berlin Bear
- Provenienz
- im Besitz der Künstlerin,
390960Magdalena Goldmann, Berlin,
1965–1981 - Material / Technik
- Bronze, vergoldet und gewachst
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 18,3 x 13 x 8 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/961058
Objektbeschreibung
Die populärste Plastik von Sintenis ist sicher ihr „Berliner Bär“, den sie 1956 entwarf. Seit 1960 dient die kleine Version des aufrecht stehenden Bären als Preis der Berlinale, der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Sie ersetzte die seit der Gründung der Festspiele 1951 vergbene, kleinere Figur eines Bären von 1932, der ebenfalls von Sintenis stammte. Eine wiederum größere Version der Original-Plastik wurde 1957 auf der Berliner Stadtgrenze an der Avus aufgestellt, und ab 1960 weitere an Autobahnen, die Berlin mit Westdeutschland verbanden. Eine kleine Fassung wurde dem damaligen US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy bei seinem Besuch in der geteilten Stadt 1963 übergeben. Der Bär von Sintenis wurde nachgerade zur Symbolfigur und zum Markenbotschafter für Berlin. Die Künstlerin hatte nach 1945 zahlreiche Auszeichnungen erhalten, etwa den Kunstpreis der Stadt Berlin 1948, den Orden Pour le Mérite 1951/1952 und das Bundesverdienstkreuz 1952. Als 1954 die Akademie der Künste in West-Berlin neu gegründet wurde, gehörte sie dem Gründungsausschuss an. Bis an ihr Lebensende blieb Sintenis der Stadt treu, wo sie am 22. April 1965 starb. Fast ihr gesamter künstlerischer Nachlass ging 1985 an die Nationalgalerie und das Kupferstichkabinett. | Maike Steinkamp
Letzte Aktualisierung: 19.02.2026
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Neue Nationalgalerie
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nng@smb.spk-berlin.de