Bildnis Bruno Cassirer
Ident. Nr.: NG 51/61
ObjID: obj:961203
Nach Restitution zurückgekauft von den Erben nach Bruno Cassirer / Repurchased from the heirs of Bruno Cassirer after restitution / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Sitftung Preußischer Kulturbesitz, erworben 2025 durch die Ernst von Siemens Kunststiftung
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Andres Kilger CC BY-NC-SA 4.0 © Nach Restitution zurückgekauft von den Erben nach Bruno Cassirer / Repurchased from the heirs of Bruno Cassirer after restitution / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Sitftung Preußischer Kulturbesitz, erworben 2025 durch die Ernst von Siemens Kunststiftung
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1911
- Provenienz
- Kauf: Bruno Cassirer, Berlin,
vermutlich 1911 - 1941Beschlagnahmung: Reichkommissar für die Behandlung feindlichen Vermögens und Gestapo,
1941Charlotte Oellerich, Berlin, Neue Schönhauser Str. 16,
1.3.1944Auktion: Wolfgang Gurlitt, Würzburg/Bad-Ausee,
1944 bis 1961Kauf: Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin,
1963 bis 2025Restitution: Erben nach Bruno Cassirer,
2025 bis 2025 - Material / Technik
- Öl auf Holz
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 41 x 31,5 cm
- Erwerbung
- 2025 an die Erbengemeinschaft Bruno Cassirer restituiert und anschließend für die Sammlung der Nationalgalerie erworben durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/961203
Objektbeschreibung
Die Vettern Cassirer, die 1898 in Berlin die Bruno & Paul Cassirer Kunst- und Verlagsanstalt gegründet, sich 1901 aber wieder getrennt hatten, blieben entscheidend für Slevogts Kunstschaffen. Paul Cassirer war für ihn weiterhin als Kunsthändler tätig, Bruno Cassirer führte den Verlag weiter und publizierte in den Folgejahren zahlreiche der von Slevogt illustrierten Werke. Mit beiden war Slevogt befreundet. Bruno Cassirer (1872–1941) hatte Slevogt ermuntert, von München nach Berlin überzusiedeln, und er unterstützte und beriet ihn bei seinen zahlreichen Illustrationsvorhaben in verschiedenen Techniken. Der Kunstkritiker Karl Scheffler fasste später zusammen: „Günstig war ihm [Slevogt], daß die Zeit bereit war, illustrierte Werke mit Originalgraphik, die naturgemäß kostspielig waren und darum nur einem kleinen Kreis zugänglich blieben, aufzunehmen, und daß er einen Verleger fand – und daß ihn vielmehr dieser Verleger fand –, willig den Intentionen des Künstlers zu folgen, ja begierig, ihn in seinem Vorhaben zu bestärken“ (Karl Scheffler, Max Slevogt, Berlin 1940, S. 103). Bruno Cassirer besaß die Gesamtrechte an Slevogts Grafik. Ende 1938 emigrierte der Verleger nach Oxford und gründete dort die Bruno Cassirer Publishers Ltd. Oxford (1940–1990). Während der Arbeit an den ersten Publikationen starb er an Herzversagen. Den Verlag führte sein Schwiegersohn weiter. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 29.07.2026
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